Vereinsgeschichte des SERC
1910 Eröffnung der Rollsporthalle am 25. November in der Neckarstraße.
1911 Am 1.Juni Gründung des 1. Stuttgarter Rollschuhklubs mitDr. Marquard als 1. Vorsitzenden.
Der 1. Stuttgarter Rollschuhklub richtet am 15.Juni das 1.Schlussfest der
Saison 1910/1911 in der Rollsporthalle aus.
Erster offizieller Kunstlaufabend des SRK am 8. September.
Der Rollerclub Schwaben wird am 1. Oktober mit Postrat Kessler als
1.Vorsitzender gegründet.
1912 Am 7. November Gründung des Rollschuhvereins Stuttgart der sich aus dem
Rollerclub abspaltet, unter anderem durch Adolf Walker und Max Raasch.
1920 Umzug auf die neue Rollschuhbahn am Kochenhof, nachdem die Sporthalle
in der Neckarstraße geschlossen worden war.
1924 Die drei Rollsportvereine schließen sich zum Rollschuh- und Eislaufverein
zusammen.
1929 Eröffnung der Stadthalle bei der Villa Berg.
1930 Der Schlittschuhclub mit Herrn Trauth als 1. Vorsitzenden wird gegründet.
1934 Fusion des damaligen Großverein Stuttgarter Schlittschuh- und Rollsportclub
(SSRC unter Führung von Theo Klemm, Adolf Walker und Max Raasch.)
1939 Umzug auf die neu erbaute Rollschuhbahn beim Neckarstadion.
1946 Der SSRC wird wieder ins Leben gerufen.
1954 Umbau und Erweiterung der Rollschuhbahn Neckarstadion.
1957 Umbenennung des SSRC in Stuttgarter Eis- und Rollsportclub, dem
heutigen Namensträger des SERC
1960 Die Eis- und Rollsportbahn Waldau wird eröffnet.
1965 Karl-Heinz Maier wird 1. Vorsitzender und löst Herrn Schäfer ab.
1969 Die 2. Eisbahn auf der Waldau wird von den Eis- und Rollsportvereinen
SV Degerloch, TEC Waldau und SERC erbaut.
1971 Ein Teil der Eishockey-Abteilung macht sich selbstständig und gründet den
EHC Stuttgart.
1972 Ein Teil der Eisschützen-Abteilung macht sich ebenfalls selbstständig und
gründet den ESC Stuttgart.
1974 Die Eishockey-Abteilung wird aufgelöst.
Herr Maier gibt den Vorsitz an Prof. Dr. Scheibe ab.
1976 Prof. Dr. Scheibe wird durch Walter Kopp abgelöst.
1977 Die Stadt Stuttgart ergänzt die Rollsportanlage Neckarstadion mit einer
Sommerstockbahn für die Eisstockschützen.
1981 Der SERC führt die Europameisterschaft im Rollkunstlaufen durch.
Die SERC – Skateboard – Abteilung wird gegründet.
1983 Der Ausbau des Eis- und Rollsport- Stadions Waldau wird vorläufig
abgeschlossen.
1986 Für die Skateboard- Abteilung wird eine Halfpipe erstellt, die in Europa einmalig
ist.
Der SERC feiert sein 75-jähriges Vereinsjubiläum.
2002 Herr Kopp wird nach 26 Jahren als 1. Vorsitzender durch den bisherigen 2.
Vorsitzenden (Eiskunstlauf) Herrn Willikonsky abgelöst.
Herr Milewski wird nach 40 Jahren als Geschäftsführer und Kassier durch den
bisherigen 2. Vorsitzenden (Rollkunstlauf) Herrn Gaag abgelöst.
Der SERC hat seit einigen Jahren nur noch die Abteilungen Eiskunstlauf und
Rollkunstlauf.
Der SERC unterstützt die Stuttgarter Eislauf-Formationen United Angels
und Eiskristalle 2000.
2004 Die Rollsporthalle in der Mercedesstraße neben der Schleyerhalle
wird zugunsten der Porsche-Arena abgerissen. Jetzt findet das
Rollkunstlauftraining in Winnenden statt. Dies bedeutet einen großen
Anfahrtsweg. Die Folge daraus ist, die Kinder und Jugendlichen können nicht
mehr selbstständig zum Training kommen. Dies soll jedoch laut Aussage des
Sportamtes der Stadt Stuttgart nur eine vorübergehende Lösung sein, bis in
Stuttgart wieder Trainingsmöglichkeiten bestehen.
2009 Die Inline-Hockey-Abteilung des Club Espanol schließt sich dem SERC an. Grund ist die
durch die fehlenden Trainingsmöglichkeiten in Stuttgart entstandene Auflösung des
Club Espanol.
2011 Der SERC feiert sein 100-jähriges Vereinsjubiläum
Die Rollsportabteilung war die gesamte Sommersaison ohne Trainingsmöglicheit
in Stuttgart. Ein Training auf der Waldau war wegen Um/Neubau des Hallendaches in
Halle 1 und des Mittelgebäudes zwischen Halle 1 und Halle 2 nicht möglich.
Das “Eissportzentrum Waldau” wurde in “Eiswelt Stuttgart” umbennant.
Die Vorsitzenden des SERC
1911 bis 1914 Dr. Marquard
1914 bis 1932 verschiedene
1932 bis 1938 Ludwig Heckner
1938 bis 1945 Herr Gauss
1946 bis 1947 Theo Klemm
1947 bis 1957 Robert Grob
1957 bis 1960 Hubert Schäfer
1960 bis 1963 Karlheinz Maier
1963 bis 1965 Hubert Schäfer
1965 bis 1972 Karlheinz Maier
1972 bis 1974 Prof. Dr. Scheibe
1974 bis 2002 Walter Kopp
2002 bis 2006 Oliver Willikonsky
2006 bis 2007 Ronald Ritter
seit 2008 Carmen Klees
Geschichte des Eislaufens
Eislaufen gibt es schon seit vielen Jahrhunderten als Mittel der Fortbewegung. Das englische Wort für Eislaufen – “skate” kommt aus dem Holländischen und bedeutet “Schienenbein” oder “Knochen”; die ersten Schlittschuhe waren vielleicht mit Knochen unterlegte Schuhe. Die heutige Form des Eislaufens stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts und begann mit dem amerikanischen Eisläufer Jackson Haines. Seine tänzerischen Bewegungen unterschieden sich stark von der steifen und präzisen Art des englischen Eislaufens. Eine Mischung aus diesen beiden Formen führte dann schließlich zum heutigen internationalen Stil des Eislaufs.
Die ersten Eisläufer waren wohl wahrscheinlich schon die Wikinger.
Fachleute glauben, daß die ersten Schlittschuhe aus an den Schuhen befestigten Knochensplittern bestanden.
In England erfreute sich der Eislauf im Königshaus und beim Adel großer Beliebtheit. Das war um 1851. Der damalige Prinz Albert hatte schon Metallschlittschuhe, genauso wie Königin Viktoria im Jahre 1854.
Eislaufen wurde schnell ein beliebter Modesport.
1876 wurde die erste überdachte Kunsteisbahn Englands eröffnet. Danach wurden noch viele weitere Eishallen gebaut, zum Beispiel der “Princess Ice Ring”
1926 war Schlittschuhlaufen auf der ganzen Welt sehr beliebt und es wurde die berühmte französische Kunsteisbahn “Palais de Glase” an der Champs Elysee in Paris erbaut.
Viele der ersten Weltmeisterschaften wurden auf Eisflächen im Freien durchgeführt, so wie die im schweizerischen St. Moritz in den 30er Jahren.
In den 60er Jahren führten die russischen Paarläufer Ludmila und Oleg Protopopow einen artistischen Stil des Paarlaufs ein, wie man ihn zuvor noch nicht erlebt hatte. Sie erfanden viele neue Figuren, so auch die “Todesspirale”, die heute zum Programm aller Paarläufer gehört.
Die Zukunft des Eislaufs der Damen wurde von der norwegischen Eiskunstlauf-Weltmeisterin Sonja Henie verändert. Henie veränderte die Kleidung, die Schlittschuhe und den gesamten Stil der weiblichen Eisläufer. Sie machte das Schlittschuhlaufen zum Volkssport und wurde die berühmteste Eisläuferin aller Zeiten.